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Arbeitskreis: Pflegerische Versorgung - Aktives Altern

Projektleitung Horst Lipinski


Vogteistraße 42 - 46
75365 Calw

Landkreis: Calw / Baden-Württemberg
Telefon 07051/160-255
Telefax 07051/795-255
Mobil
E-Mail horst.lipinski@kreis-calw.de
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Arbeitskreis: Pflegerische Versorgung - Aktives Altern

Ziele und Visionen des Arbeitskreises

Die Akteure im Seniorenbereich wie Altenpflege- und Seniorenheime sowie ambulante Dienste sollen innerhalb der Gesundheitskonferenz gezielt miteinander vernetzt werden. Die Vision lautet:

„Gut alt werden im Landkreis Calw“

Teilnehmer des Arbeitskreises:

+ Kreisseniorenrat
+ Interessenten aus der stationären Pflege
+ Interessenten aus der ambulanten Pflege
+ Pflegestützpunkt
+ Altenhilfe-Fachberatung

Die Gewinnung von Ehrenamtlichen für ein gesundes Altern in Calw

Um die Vision eines gesunden Alterns im Landkreis Calw zu realisieren, braucht es vor allem Personal, um den wachsenden Betreuungsbedarf zu decken. Dafür müssen aktiv Ehrenamtliche gewonnen werden.

Mögliche Maßnahmen zur Gewinnung von Ehrenamtlichen könnten sein:

+ Inserate im Mitteilungsblatt
+ Gezieltes Ansprechen von Personen
+ Kontakt halten zu Angehören, die sich auch nach dem Tod eines Bewohners weiter engagieren möchten

Dabei muss bewusst berücksichtigt werden, dass es sich bei den Interessenten für ein Ehrenamt häufig auch um unerfahrene Personen handelt, die noch keine oder wenig Berührung mit alten und hilfebedürftigen, teilweise auch dementen Menschen hatten. Daher muss ein großes Augenmerk auf die gezielte Vorbereitung von Ehrenamtlichen gelegt werden. Viele Fragen müssen schon im Vorfeld geklärt sein, wie beispielsweise Fragen des Versicherungsschutzes, steuerrechtliche Aspekte und welche individuellen Voraussetzungen erfüllt sein müssen. Wichtig ist es, dass den Interessenten immer ein Ansprechpartner für ihre Fragen zur Verfügung steht.

Projekte für ehrenamtliche Tätigkeiten

Die Einrichtung einer Freiwilligenbörse könnte Anstoß dafür sein, eine wachsende Zahl an Interessenten zu gewinnen, die bereit sind, alten Menschen durch ihre ehrenamtliche Hilfe ein gesundes Altern zu ermöglichen.

Auch die Gründung eines Vereins wie beispielsweise die Seniorengenossenschaft Riedlingen e.V., die älteren Menschen durch gegenseitige Hilfe oder die Hilfe Jüngerer einen Lebensabend in den eigenen 4 Wänden ermöglicht (z.B. Hilfen im Haus, Hilfen rund ums Haus, Fahrdienste etc.), könnte Ehrenamtlichen ein interessantes und sinnstiftendes Betätigungsfeld bieten. Die Ehrenamtlichen erhalten beim „Riedlinger Modell“ ein Entgelt. Dieses kann z.B. angespart werden, um später selbst Hilfe einkaufen zu können.

Maßnahmen zur qualifizierenden Vorbereitung von Ehrenamtlichen

Damit Ehrenamtliche ihren Betreuungsaufgaben auch in der Praxis gewachsen sind, ist eine entsprechende Vorbereitung von großer Bedeutung. Denn sowohl die alten Menschen als auch die ehrenamtlichen Helfer sollen sich wohlfühlen. Oftmals geht es dabei um die Erledigung sensibler Aufgaben. Ehrenamtliche Helfer sind sehr eng mit den alten und hilfebedürftigen Menschen in Kontakt und sollen im Vorfeld durch Schulungen und vorbereitende Maßnahmen die nötige Sicherheit erhalten.

Mögliche Maßnahmen zur Vorbereitung von Ehrenamtlichen

Zur Vorbereitung auf ein Ehrenamt könnten beispielsweise über die Volkshochschulen oder im Rahmen der Vermittlung über das Netzwerk Schulungen angeboten werden. Diese sollten im kleinen Kreis von etwa 10 – 12 Personen stattfinden. Denkbar wären z.B. 3 Abendtermine sowie etwa 2 Treffen im Jahr, damit sich die ehrenamtlichen Helfer gegenseitig austauschen können. Nach Abschluss erhalten die Ehrenamtlichen ein Zertifikat.

Begleitung von Ehrenamtlichen während ihrer Tätigkeit

Um ehrenamtlichen Helfern die nötige Sicherheit zu geben, sollte ihnen dauerhaft ein fester Ansprechpartner zur Seite stehen. Oftmals treten Fragen erst während der Tätigkeit auf; diese sollten dann schnellstmöglich geklärt werden können.

Des Weiteren sollte eine Vermittlung zwischen ehrenamtlichen und angestellten Mitarbeitern stattfinden, da hier die Kompetenzen geklärt werden können. 1x wöchentlich sollte außerdem ein Treffen organisiert werden, in dem sich alle Ehrenamtlichen über ihre Erfahrungen austauschen können und Informationen erhalten über Veränderungen und geplante Aktivitäten. Außerdem sollten alle ehrenamtlichen Helfer einer Einrichtung auch in deren Fortbildungsmaßnahmen mit einbezogen werden.

Für viele ehrenamtliche Helfer ist es wichtig, dass sie Bestätigung für ihre Arbeit erfahren. Daher sollten Einrichtungen, die Ehrenamtliche beschäftigen, auch Maßnahmen zur Würdigung der Arbeiten ergreifen. Dazu gehört es, beispielsweise an die Geburtstage der Helfer zu denken, gemeinsame Ausflüge zu unternehmen, Feste ausschließlich für die Helfer zu veranstalten oder Urkunden zu verteilen. Vor allem die Feiertage sollten gesondert bedacht werden: mit einem Festessen zu Weihnachten beispielsweise. Sicher freuen sich ehrenamtliche Helfer auch darüber, wenn ein Zeitungsartikel über ihre Aktivitäten berichtet.

Das wird schon getan: Beispiele bereits ergriffener Maßnahmen für ein Aktives Altern im Landkreis Calw

+ Seniorenwegweiser als Broschüre (z.B. Stadt Nagold)
+ Verein „Menschen helfen Menschen“ (Schömberg)
+ Zeitbanken im Rahmen von LQN (Neubulach, Oberreichenbach)
+ Mehrgenerationenhaus (Haiterbach)
+ „Kümmerer“ in Simmersfeld und Höfen
+ Seniorenclubs, Förderverein, Mittwochskreis in Bad Wildbad
+ Haus Emmaus, Haiterbach-Beihingen mit zusätzlichen Serviceangeboten: Bargeldversorgung, Lieferservice, Einkaufsfahrdienst, öffentliche Arztsprechstunde im Haus, offener Mittagstisch

+ u.v.m.

 

Pflegerische Versorgung

Eine gute Pflege setzt qualifizierte und motivierte Pflegekräfte voraus. Der Arbeitskreis Pflegerische Versorgung hat sich zum Ziel gesetzt dem Pflegekräftemangel entgegenzutreten. Zum einen arbeitet der Arbeitskreis an Maßnahmen, junge Menschen oder Quereinsteiger für den Pflegeberuf zu gewinnen, andererseits werden Konzepte erarbeitet, die berufsbegleitend die Motivation und Gesundheit der Pflegekräfte stärken sollen.

Die wichtige Funktion der Netzwerkarbeit, also dem Informationsaustausch aller an der pflegerischen Versorgung Beteiligten Personen, Fachkräfte und Einrichtungen untereinander, wird im Arbeitskreis gepflegt. In der Arbeitsgruppe sind alle Beteiligten vertreten, die sich dem Ziel der guten pflegerischen Versorgung sowie dem aktiven Altern verschrieben haben.

 

Wohnformen im Alter

Die meisten Menschen möchten im Alter zu Hause versorgt werden. Allerdings ist dem altersgerechten Wohnen in unterschiedlichen Wohnformen bisher zu wenig Beachtung geschenkt worden. Der Frage, welche Wohnformen gibt es (z.B. Pflege-Wohngemeinschaften, Pflege/Alters-Wohngruppen usw.) und was wäre im Landkreis Calw denkbar bzw. machbar, stellt sich der Arbeitskreis bei den Treffen. Hier gilt es, Alternativen zu erarbeiten und den Bedarf zu ermitteln.

 

Links zu

-          Kreisseniorenrat Calw

-          Pflegestützpunkt Calw

-          Homepage des Landratsamtes: Suchbegriff Soziale Hilfen – Hilfen zur Pflege – Pflegeheime im Landkreis Calw

-          Menschen helfen Menschen Schoemberg     

-          Seniorenzentrum Emmaus

-          Mehrgenerationenhaus Haiterbach

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