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News Die Sana Kliniken Bad Wildbad beteiligen sich am Endoprothesenregister Deutschland (EPRD)
Datum 05.06.2018
Autor Sana-Kliniken Bad Wildbad
Beschreibung

Die Klinik für Endoprothetik und Gelenkchirurgie der Sana Kliniken Bad Wildbad, ist auf die Versorgung von Patienten mit Hüft- und Kniegelenksbeschwerden spezialisiert und beteiligt sich bereits seit November 2013 am Endoprothesenregister Deutschland (EPRD).

 

 

Bad Wildbad, den 05.06.2018. Das EPRD wurde gegründet, um bundesweit versorgungsbezogene Daten von Hüft- und Knieoperationen systematisch zu erheben, zu dokumentieren, auszuwerten und zu veröffentlichen. Es ist ist eine beispielgebende Initiative der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie (DGOOC). Weitere Partner dieser Initiative sind der Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek), der AOK-Bundesverband sowie die Hersteller der Prothesen vertreten durch den Bundesverband Medizintechnologie (BVMed). Das EPRD ist ausschließlich wissenschaftlichen Grundsätzen verpflichtet. Zentrale Arbeitsbereiche der beteiligten Partner können sinnvoll genutzt und mit hoher Kompetenz in die Registerarbeit einbezogen werden. Eine derartige übergreifende freiwillige Partnerschaft ist bisher einmalig. Der Start des Registers wurde vom Bundesministerium für Gesundheit gefördert.

 

„Mit unserer Teilnahme am EPRD zeigen wir, dass die Patienten bei uns gut aufgehoben sind. Wir wollen unsere eigene gute Behandlung weiter sichern und setzen uns so dafür ein, die hohe Qualität in der Endoprothetik zu bewahren und auszubauen“, erklärt Dr. med. Vladimir Crnic, Chefarzt der Klinik für Endoprothetik und Gelenkchirurgie. Der künstliche Gelenkersatz wird jährlich bei etwa 400.000 Patienten an Hüft- und Kniegelenken durchgeführt und ist damit in Deutschland eine der häufigsten Operationen überhaupt. Ziel des EPRD ist es, langfristig die Qualität der Produkte und Behandlungsverfahren vergleichend zu beurteilen, das Ergebnis der medizinischen Behandlung zu sichern und die Zahl der Wechseloperationen und Korrektureingriffe zu verringern.

 

Mit einer Teilnahme am EPRD verpflichten sich die Sana Kliniken Bad Wildbad beim Einbau von künstlichen Hüft- und Kniegelenken zusätzlich Daten zur Operation, sowie zum Implantat zu erfassen. Der dadurch entstehende umfangreiche Datenpool des EPRD gestattet es künftig, produkt- oder operationsbedingte Ursachen für Auffälligkeiten leichter und zeitnäher als bisher zu ermitteln. Die Ärzte in den EPRD-Kliniken können ihre Patienten umfassender beraten und die beste Versorgungsstrategie auswählen. „Wir sind stolz darauf, dass wir uns als Klinik der Herausforderung stellen und diesem modernen Netzwerk zur Qualitätssicherung in der Endoprothetik angehören“, sagte Dr. Crnic.

 

Über die Sana Kliniken Bad Wildbad

Das Sana Gelenk- und Rheumazentrum Baden-Württemberg ist ein überregionales Zentrum für die Diagnostik und

Therapie von Erkrankungen des Bewegungsapparates. Das Zentrum besteht aus der Klinik für Internistische Rheumatologie, der Klinik für Endoprothetik und Gelenkchirurgie sowie der Klinik der Anästhesie mit Schmerztherapie. Ergänzt wird das Zentrum durch die Klinik für Innere Medizin. Die Klinik verfügt über 140 Betten.

 

Über die Sana Kliniken AG

Die Sana Kliniken AG ist die drittgrößte private Klinikgruppe in Deutschland. Mit 25 privaten Krankenversicherungen als Aktionären stellt Sana eine Besonderheit im Klinikmarkt dar. 2016 beschäftigte die Klinikgruppe 32.071 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Der Jahresumsatz beträgt 2,4 Milliarden Euro. Im Jahr 2016 wurden 2,2 Millionen Patienten behandelt. Die Sana Kliniken umfassen 52 Krankenhäuser und fünf Alten- und Pflegeheime.

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